Diese Anordnung und Feinheit bewirkt, dass "Schmitzol's" Wiener Kalk feinstpolierend arbeitet ohne merklichen Materialabtrag, so dass insbesondere Metalle aber auch
alle glatten Flächen mit Wiener Kalk poliert werden können.

Historie

Zunächst einmal ist der Name "Schmitzol's" Wiener Kalk historisch gewachsen und insofern etwas irreführend,
als es sich dabei keineswegs um Kalk im chemischen oder mineralogischen Sinne handelt - Wiener Kalk ist vollkommen frei von Karbonaten. Vielmehr handelt es sich um ein Gemenge aus etwa 25 % Kaolinit und etwa 75 % feinstdispersen Quarz, das durch seine außergewöhnliche Feinheit auffällt. Atypisch haften die blättchenförmigen Kaolinitteilchen von ca. 0,02 Mikrometer nicht schichtgittermäßig aufeinander, sondern sind durch die dazwischen eingelagerten Quarzpartikel von 0,5 - einige Mikrometer Größe aufgelockert.